Im Produktions- und Sendebetriebes werden zunehmend auf den Broadcast-Bereich spezialisierte IT-Systeme eingesetzt. Ein wichtiger Bestandteil der für den Broadcast-Bereich spezialisierten IT-Systeme ist die Verwaltung der filebasierten Produktions- und Sendematerialen. Als zentrales Content Management System (CMS) kommt hierzu beim ZDF das Interplay MAM System der Fa. AVID Technology als multimediale Recherche- und Austauschplattform zum Einsatz. Dies beinhaltet sowohl die zentrale Speicherung, Verwaltung und Bereitstellung aller anfallenden Metadaten als auch das Management der dazugehörigen Mediendateien („Essenzen“), abgelegt in einer hierarchischen Speicherstruktur, die sowohl aus Online- als auch Offline-Speichersystemen besteht.
Durch die Vielzahl von Schnittstellen und der damit angebundenen Systeme sind die Content Management Systeme technisch in die kompletten Systemumgebungen und Arbeitsabläufe im Produktions- und Sendebetrieb des ZDF eingebettet. Mit spezifisch für das ZDF entwickelten Erweiterungen und Workflows, adaptieren sie die ZDF-Geschäftsprozesse und bilden diese funktional ab.

 
Die bereits bestehende Struktur der Dokumentation verfolgt das Ziel, über unterschiedliche Wege in die Problemanalyse einzusteigen. Funktionale Störungen können beispielweise von den Nutzern der Systeme aus der Sicht implementierter Systemprozesse bzw. aus Sicht Ihrer funktionalen Rolle und Arbeitsabläufe gemeldet werden. Des Weiteren können Störungsmeldungen über unterschiedliche Monitoring- Systeme kommen, d. h. auf infrastrukturelle Störungen hinweisen. Zur Fehleranalyse und –behebung sind die Systemprozesse, die Systeminfrastruktur sowie die beteiligten Nutzerrollen und Arbeitsabläufe basierend auf einer vorhandenen Dokumentation zu analysieren und zu bewerten.
Um eine einheitliche Störungsverfolgung und eine Einleitung proaktiver Maßnahmen der unterschiedlichen CMSe und deren Schnittstellen durchführen zu können, fehlen übergreifende Auswertungsfunktionalitäten zur Objektverfolgung, systemübergreifende, administrative Werkzeuge und die ganzheitliche Einbindung in ein übergreifendes Monitoring.
Dem Regelbetrieb vorgelagert ist zudem die Integration aller administrativen Aufgaben des jeweiligen Systems in die Betreuungsstrukturen. Diese sind teilweise, in der Gesamtheit aller neu zu betreuenden Systeme auf die aktuellen Bedürfnisse anzupassen. Im Nachgang ist die Qualitätsprüfung des Regelbetriebs sowie der Systemverfügbarkeit ein wichtiger Baustein einer umfassenden und erfolgreichen Betreuung.

 
Die oben beschriebenen Systeme erzeugen bei der Inbetriebnahme und der ersten Betriebszeit einen erheblichen Mehraufwand, der zum eigentlichen Systembetrieb hinzukommt.
Aus diesem Grunde soll die Umsetzung der nachfolgend benannten Leistungen durch eine extern beauftragte Dienstleistung erfolgen:
— Erstellen und migrieren von Dokumentationen
— Konzeption und Erstellung administrativer Werkzeuge
— Betriebsintegration
— Monitoring, Reporting
— Qualitätssicherung.

 

Quelle: Amtliche Bekanntmachungen Ausschreibungen und Vergabe

 

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